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Was für ein Wochenende! Parlamentswahlen in Bundesbern, Start der Ski- Saison, der Klassiker FC Zürich – FC Basel, der tödliche Töffunfall Simoncellis, das grausame Erdbeben in der Türkei und – jawoll Werder – das Ausscheiden von Didier Cuche. In Mitten dieser zahlreichen und einschneidenden Ereignissen führten die Sambaschränzer Bubendorf ihr alljährliches Probeweekend durch. Nach einigen Jahren in Zweisimmen, packten wir diesmal noch einige zusätzliche Kilometer dazu. Unser Probelokal befand sich in der Lenk – denk! Bei wunderschönem Herbstwetter trafen wir am Vormittag portionenweise in der Lenk ein und machten uns sogleich daran, die Zimmer zu beziehen. So schnell wie möglich aber verteilten sich die verschiedenen Register in ihren Proberäumen, so dass wir uns dem ersten, neu zu erlernenden, Titel widmen konnten. Nicht lange da schlichen die ersten Sambas schon in den Küchen- Räumen umher und wagten die ersten Blicke auf die herrlich duftende Lasagne. Ganz allgemein kann man sagen: So gut wie in diesem Jahr haben wir in einem Probeweekend noch nie gegessen. Weil unser kleinstes weibliches Mitglied Bianca dann auch noch Geburtstag feierte, kamen wir zusätzlich in den Genuss feiner Mandelgipfel und eines Schoggikuchens. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Bianca! Der Abend begann wie im letzten Jahr mit einer gemeinsamen Unterhaltung. Vier Sambas hatten mit Hilfe des Publikums und der Neumitglieder verschiedenste Aufgaben zu lösen. Am besten hat dies schlussendlich Andi Käser gemacht, der als Sieger des Wettbewerbs hervorging. Man munkelt jedoch, dass er die Spielleitung immer wieder aufgefordert hat, ihn mit Alkohol zu verschonen, um bessere Siegeschancen zu haben. Ob an diesem Vorwurf etwas dran ist wird wohl nie geklärt werden. Anschliessend machten sich die sichtlich (Fink) und hörbar (Tania) gut gelaunten Sambaschränzer auf den Weg ans Hornusser- Fescht in Lenk. Als kleine Überraschung (obwohl geschätzte 99% der Sambas wohl selbst drauf gekommen sind) durften wir vor diesen ca. tausend Hornussern auftreten. Sichtlich erfreut an unserer Darbietung tanzten und sangen die Lenker auf den Tischen und feierten, zusammen mit den Sambas, ein feucht- fröhliches Fest. Wie der nächste Morgen dann zeigte, gab es einige wenige die das „feuchte“ etwas zu wörtlich nahmen und damit die Fröhlichkeit ein paar anderer etwas strapazierten. Alles in Allem aber erlebten die Sambas einen spassigen und vor allem gemeinsamen Abend, der zum ganzen Wochenende passte! Super Stimmung, viel Spass und Humor sowie einwandfreie Kost: Könnte es noch besser sein? Den Sonntag brachten wir dann mehr schlecht als recht noch über die Bühne und zogen dann, etwas früher als geplant, trotzdem gut gelaunt und mit allen Zielen erfüllt, die Heimreise an. Und übrigens: Cuche wurde in den Ständerat gewählt!
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