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Und wie! Das Liestaler Fasnachtssujet „Schön ischs gsi“ bezog sich zwar auf den Manor-Neubau auf dem Bücheli-Arela, erhält in der Retrospektive aber eine (noch) treffendere Bedeutung. Denn „schön“ war es allemal, und zwar so richtig! Prächtiges Wetter begleitete uns Fasnächtler praktisch die ganze Woche hindurch und sorgte für frühzeitige Frühlingsgefühle. „Schön“ war aber nicht nur Petrus‘ Laune, sondern auch die zahlreichen Umzüge, Märsche und Konzerte. Und weil es eben so „schön“ war, schwelgen wir noch einmal ein wenig in den Erinnerungen, am besten mit Hilfe der nun aufgeschalteten Fasnachtsfotos. Ebenfalls lohnt sich ein Blick in die Kategorie „Mitglieder“, in welchem alle Profilfotos aktualisiert wurden (herzlichen Dank dafür an Pascal Erne). Sonnenschein, beinahe zehn Grad und blauer Himmel: Was nach einem herrlichen Frühlingstag im Mai klingt, beschreibt eigentlich den Sonntagmorgen der diesjährigen Fasnacht. Wie immer versammelten sich die bestens gelaunten und sichtlich nervösen Sambaschränzer vor dem Probelokal. Schon von weitem konnte man die leuchtend grünen Kostüme erkennen, welche die Sambas als „Football-Spieler“ auftreten liessen. Anders als in vergangenen Jahren mussten sich die Sambas an diesem Morgen etwas sputen. Man wurde nämlich zur Wagen-Vernissage der neugegründeten „Thekäschlöfer-Clique“ eingeladen, an welcher wir gerne unsere ersten Stücke preisgaben. Und natürlich wollten wir auch DAS Novum des Fasnachtsjahres nicht verpassen: Zum ersten Mal nämlich fand in Liestal der „Gönner-Apéro“ statt. Beinahe 30 (!!) Gönner fanden denn auch den Weg zum Samba-Barwagen, wo wir alle gemeinsam auf eine erfolgreiche Woche anstossen und neue Bekannschaften schliessen konnten. Am Dienstag folgte dann ein weiteres Highlight: In Waldenburg stand die Aufzeichnung des am Donnerstag ausgestrahlten Guggenkonzerts an. Die Sambas konnten mit einem guten Auftritt für Stimmung sorgen und haben durch die Aufnahmen ein weiteres Erinnerungsstück im Archiv. An dieser Stelle auch einmal einen herzlichen Dank an die Organisatoren in Waldenburg, die diesen TV- Auftritt jeweils möglich machen. Wohl am ehesten bleibt den Sambaschränzer aber der Auftritt am Fasnachts-Freitag in Erinnerung. Hier durften wir zum aller ersten Mal in der Vereinsgeschichte am Frenkendörfer „Cheerus“ im Restaurant „Wilde Maa“ teilnehmen. In der wie immer proppe-vollen Halle herrschte eine für Guggenmusik-Verhältnisse bombastische Stimmung, welche die Formationen zu Höchstleistungen antrieb und umgekehrt die Gäste in Extase versetzte. So macht Guggenmusik noch richtig Spass! Bald schon waren die Konfetti wieder von den Strassen verschwunden und eine eindrückliche Woche zu Ende. Doch lange mussten die Sambaschränzer nicht auf die nächste Gelegenheit zu musizieren warten: Traditionsgemäss brachen wir drei Wochen nach Fasnachtsende zum Bummel auf. Die Reise führte uns, nach einem Bowling- Zwischenhalt in Langenthal, ins schöne Thun. Nach einem feinen Mittags-Buffet waren wir dann voller Tatendrang, welcher vom Wetter aber schnell zerstört wurde. Es regnete wie aus Kübeln und es wollte zum Spielen einfach keine Lust aufkommen. So beliessen wir es bei einem gemütlichen Zusammensein in den hiesigen Dorfbeizen und brachen pünktlich wieder zur Heimreise auf. Als letzter Termin des Vereinsjahres steht uns im Mai nun noch die Generalsversammlung bevor, danach geht es in die wohlverdiente Sommerpause. Für die Neumitglieder heisst es dann: Üben, üben, üben, und für die „Alten“? -- eigentlich auch – aber das soll mal einer dem Jonny sagen. Uiuiui…
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